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Das weitere Vorgehen liegt in der Ausgestaltung des Risikomanagementprozesses
selbst. Dabei sind Festlegungen zu treffen für:
- Verantwortungen (Risikoträger) und Aufgaben im Prozess Risikomanagement
- aussagekräftige Frühwarnindikatoren im Unternehmen
- Risikokategorien in denen die Einzelrisiken aggregiert werden
- künftigen Risikomeßmethoden für
- Operative Risiken
- Finanzrisiken
- Strategische Risiken
- Risikohandbuch
- Risikosteuerungsmaßnahmen
- Risiko Controlling
- Festlegung eines durchgängigen Berichtswesens,
- Berichtsintervallen
- Berichtsumfang
- Berichtsinhalte
- Berichtsadressaten.
Die zentralen Fragen sollten für Sie sein:
- Welche Frühwarnindikatoren sind für mein Unternehmen von
Bedeutung und aussagefähig?
- Wie oft und in welchem Umfang benötige ich welche Informationen?
- Wo sollen die Informationen zusammen fließen?
- Wie sollen Risiken gesteuert werden?
- Wie sollen die Risiken überwacht werden?
Gleichzeitig müssen Sie die Entscheidung treffen wie das Risikomanagement
in Ihre bestehende IT Landschaft zu integrieren ist, um die erforderlichen
Berichtsdaten zeitnah liefern zu können.
Für diese Phase bilden sie eine kleine Arbeitsgruppe - idealerweise
unter der Regie des Controllers und der internen Revision (sofern diese
Funktionen im Unternehmen vorhanden sind). Diese wird von den IT Fachleuten
unterstützt und zieht bei Bedarf Verantwortliche der einzelnen Unternehmensbereiche
hinzu.
Hinweis:
Sollte die Controllerfunktion und/oder Revision in Ihrem Unternehmen nicht
existent sein, könnte notfalls auch ein von der Geschäftsleitung
beauftragter kompetenter Mitarbeiter zur Moderation für diese zeitlich
begrenzte Aufgabe benannt werden.
Unter dem Aspekt der Expertise und Neutralität sollten Sie idealerweise
externe Beratungsunterstützung hinzuziehen .
Grafik Berichtswesen
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