| Ein effektives Risikomanagement - ohne großen Aufwand eingeführt | ||||
|
|
Die Einführung eines Risikomanagements scheitert häufig an
der Frage: WIE setze ich die Anforderungen praktisch um? Die aus dem Risikomanagement resultierenden Vorteile für das Unternehmen werden nicht erkannt. Ein wesentlicher Grund ist, dass in der öffentlichen Diskussion hauptsächlich mit den Rahmenbedingungen des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) und Basel II (Unternehmensrating) argumentiert wird. Im Ergebnis betrachten die Verantwortlichen Risikomanagement als eine reine Pflichtübung. Der primäre Nutzen bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen wird nicht gesehen und deshalb die Implementierung solang als möglich hinausgeschoben. Unbeachtet bleibt, dass in fast allen Unternehmen bereits die Grundlagen eines Risikomanagements bestehen. Viele der für ein Risikomanagement relevanten Informationen und
Daten sind bereits im Unternehmen vorhanden. Sie müssen lediglich
durch systematisches Management für eine wert- und erfolgsorientierte
Unternehmenssteuerung nutzbar gemacht werden. Somit werden Chancen und
Potenziale von Kosten- und Wettbewerbsvorteilen herausgestellt. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es aufgrund ihrer meist niedrigen Eigenkapitalausstattung besonders wichtig, auf die Zahlungsströme, die Liquidität und die Fremdkapitalkosten zu achten. Durch eine konsequente Finanzplanung werden eventuelle Liquiditätsprobleme rechtzeitig erkannt und vermieden. Erst ein systematisches Vorgehen (Management) ermöglicht es, rechtzeitig bestandsgefährdende Risiken (auf Sicht von 12 Monaten) wie auch Risiken, die Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage (mit Sicht auf 24 Monaten) haben, zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Jedoch wird in vielen Fällen diesem Sachverhalt bisher zu wenig Bedeutung beigemessen. Allerdings darf die Risikobetrachtung nicht allein auf den Finanzbereich beschränkt werden. Häufig sind es gerade die Risiken, welche im operativen Bereich des Unternehmens ihren Ursprung haben und zu erheblichen Kosten führen. Untersuchungen haben gezeigt , dass ca. 10% der Gesamtkosten des Unternehmens aus operativen Risiken resultieren Diese "verschwinden" mehr oder weniger "unbemerkt" im unternehmerischen Zahlenwerk und beeinflussen somit "unsichtbar" die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens negativ.
Nicht zu vergessen die "weichen" Faktoren, wie z.B.
Abhängigkeiten von Lieferanten, Kunden oder Schlüsselpersonal
(Wissensträger) deren plötzlicher Ausfall sehr schnell zu Problemen
im Unternehmen führt.
In Kooperation mit renommierten Wirtschaftsprüfern und erfahrenen
Risikomanagern haben wir die Anwendungssoftware "procora" (professional
corporate risk analysis) für ein übergeordnetes Ziel entwickelt: |
|