Einsatz von Risikomanagement-Systemen
in der Praxis
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum ist die Einführung eines Risikomanagementsystems in vielen mittelständischen Unternehmen bislang nicht erfolgt?

  • Die Unternehmen.
    Oftmals liegt dieses Versäumnis in der Management-Struktur der Unternehmen begründet. Vermeintlich kennt die Geschäftsleitung jegliche Risiken und hat diese auch angeblich "im Griff" - schließlich blickt "man" auf jahrelange Erfahrungen zurück. Vor allem in den von Inhabern selbst geführten Unternehmen ist dieser Standpunkt weit verbreitet. Hinzu kommt, dass mit der Einführung eines Risikomanagements erhebliche Kosten erwartet und verbunden werden. Die sich daraus ergebenden Chancenpotenziale für das Unternehmen werden übersehen.



  • Die Abschlussprüfer.
    Eine langjährig verbundene Beziehung zum Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater lässt die Einführung eines Risikomanagements nur zögerlich voran schreiten. Der Prüfer kennt das Unternehmen seit Jahren und die Unternehmer realisieren lediglich die vom Prüfer empfohlenen bzw. verlangten Änderungen.
    Tatsache ist, dass viele Wirtschaftsprüfer in eigener Sache erheblichen Nachholbedarf auf dem Gebiet des Risikomanagements haben. Vor allem Prüfer aus kleineren Kanzleien stehen immer wieder vor der Frage:
    "Wie setze ich ein angemessenes Risikomanagement bei meinen Klienten individuell in die Praxis um?"



  • Die Kreditinstitute.
    Die Kreditinstitute setzen derzeit die Anforderungen aus "Basel II" in eigener Sache um. Gleichzeitig sind sie bestrebt, ihren Kunden die Folgen einer daraus resultierenden Bewertung ("Rating") näher zu bringen. Bei ihrer Kreditgewährung sind sie bereits überaus kritisch - jedoch für ihre Klientel haben sie momentan noch keine klare Antwort auf die Frage:
    "Was muss in meinem Unternehmen praktisch dafür getan werden?"


  • Risikomanagement und Basel II (Rating)
    Vielfach wird übersehen, dass Risikomanagement die Ausgangsbasis für ein aussagekräftiges Rating darstellt. Mit einem ganzheitlich praktizierten Risikomanagement sind die Unternehmen in der Lage die Anforderungen eines externen Ratings zu erfüllen.


  • Seminare.
    Kein anderes Thema wird zurzeit in Seminaren mehr angeboten als "Risikomanagement" und "Basel II". Die meisten Seminare sind eher allgemein gehalten und primär darauf ausgerichtet, dass notwendige Bewusstsein für diese Themen zu wecken. Sie bieten den Teilnehmern wenig praktische Ansätze für die spätere Umsetzung.
    Darüber hinaus ist die Teilnehmerstruktur in Bezug auf die repräsentierten Unternehmen und Branchen recht heterogen.
    So bleiben individuelle Fragen, wie z.B.:
    "Wie setze ich ein angemessenes Risikomanagement in "meinem" Unternehmen praxisgerecht um?" meist unbeantwortet.

 

Fazit
Trotz vieler Bemühungen scheitern viele Unternehmen bei der Einführung eines angemessenen Risikomanagements an der Frage des: "WIE".

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